Ballettstudio Beate Schüßler-Preuß - Akeleiweg 16 - 22607 Hamburg - Tel. 040 - 800 59 59 - ballettstudio(at)schuessler-preuss.de
Luruper Nachrichten / Osdorfer Kurier / Schenefelder Bote - 11.11.1998

Getanzte TV-NEWS

Alle - zwei - Jahre wieder, präsentiert das Ballettstudio Beate Schüßler-Preuß (Osdorfer Landstraße) eine große, aufwendige und professionell gestaltete Show.
Mit der diesjährigen "NEWS '98" ist dem Team wieder ein glanzvolles Prunkstück gelungen: Fernsehnachrichten aus aller Welt, tänzerisch dargestellt von 300 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus den Bereichen Kindertanz, Ballett, Jazz-Dance, HipHop, Step und Aerobic forderten auch diesmal viel Kraft für Organisation, Durchführung - und natürlich, wie immer, viel, viel Disziplin von allen Beteiligten. Bemerkenswert war aber, daß trotzdem, schon während der Vorbereitungszeit, viel Freude und Engagement vorhanden waren.
Fünf ausverkaufte Vorstellungen in der großen Aula des Hochrad-Gymnasiums sprachen wohl für sich. Ein gelungener Querschnitt durch die Nachrichtenwelt, mit lustigen Einlagen, wie z.B. der Gemüsesuppe im "Kochstudio", einem verzweifelten Boris Becker (er hat sich mit Nutella bekleckert) und Schumi im Glück (endlich 100 Punkte in Flensburg) im "Neuesten von Sport", sowie auch die humorvollen Hoppelshäuser vor dem Fernseher sorgten für Stimmung. Aber auch die leisen und problematischen Töne, die uns täglich über den Bildschirm erreichen, durften nicht fehlen: so z.B. die tänzerische Aufarbeitung der "Jugendkriminalität", "Großbrand", "arm und reich" oder Trauer um "Lady Di".
"Bravo TV" erinnerte mit einer Tanzeinlage an das Backstreet Boys-Fieber der Jugendlichen, ebenso wurde das "Livekonzert" von Janet Jackson hervorragend tänzerisch aufbereitet. Natürlich gibt es keine Nachrichten ohne Wetterbericht, der mit Nebel, Regentropfen, Singin'n the rain und Sonnenschein präsentiert wurde. Viele, viele andere Themen, die hier nicht alle aufgeführt werden können, rundeten das spektakuläre Programm ab.
Hervorzuheben wären die schauspielerischen Fähigkeiten der 12jährigen Katharina Finckh als Fernsehansagerin, der erst 7jährige Dennis Telemann als Bill Ramsey-Double, Bea Geise und Enno Köppen als Ehepaar Hoppelshäuser, sowie die 16jährige Julia Fölck als profihaft tanzende Jane Jackson.
Der Dank aller Zuschauer geht an das tanzpädagische Team Beate Schüßler-Preuß, Michaela Frauenlob, Harriet von Sandrart und Bernie Prodoehl, sowie an die vielen, vielen Helfer für Bühne, Kostüm, Maske und alles Organisatorische im Backstage-Bereich. Nicht zu vergessen noch das Wichtigste: ein Lob an alle großen und kleinen Tanzschüler!
Wenn Sie nun auf den Geschmack gekommen sind und beim nächsten Mal dabeisein wollen, rufen Sie im Ballettstudio Osdorfer Landstraße 196 an, Telefon 800 59 59. Sie oder Ihr Kind können jederzeit an einer kostenlosen Probestunde teilnehmen, das Motto der Schule lautet: Nur Mut - Bewegung tut gut!

Elbvororte Wochenblatt Nr.45, 4.November 1998

Licht- und Tanzspektakel

Das Ballettstudio Schüßler-Preuß mit ihrer Aufführung "News '98"

Tosender Applaus von knapp 500 Zuschauern war das Ergebnis einer gelungenen Premiere im letzten Sonnabend im Gymnasium Hochrad. 300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter zwischen 4 und 60 Jahren zeigten bei der Aufführung "News '98", was sie im letzten Jahr im Ballettstudio Beate Schüßler-Preuß gelernt hatten.

Punkt 16.00 Uhr öffnete sich der Vorhang für die Multimedia Show bei der fast zwei Tonnen Technik mit im Spiel waren. "Nachdem vor zwei Jahren Peterchens Mondfahrt schon so ein großer Erfolg war, war es schwierig noch einen draufzusetzen. Ich denke aber, daß wir es geschafft haben", sagt Urs Schilke, technischer Leiter der Aufführung.
In 34 verschiedenen Tänzen, die alle das Jahr 1998 Revuepassieren lassen, wurden nicht nur kritische Themen wie Jugendkriminalität und saubere Flüsse behandelt. Sondern auch das Münchener Oktoberfest, die Love Parade oder Janet Jackson. "Dieses Jahr sollte im Mittelpunkt der Aufführung die Kombination aus Tanz, Text und Technik stehen", sagte Beate Schüßler-Preuß, die mit Michaela Frauenlob, Harriet von Sandrart und Bernie Prodoehl das ganze Stück erdachte und die Choreographie entwickelte.
Nach drei Stunden Licht- und Tanzspektakel, entließen die Zuschauer die Akteure nur ungern von der Bühne. Sicherlich trugen auch einige spezielle Highlights zu dieser Reaktion bei. Der siebenjährige Dennis Telemann brachte Bill Ramsey mit "Zuckerpuppe" so überzeugend wie das Original. "Wir versuchen Talente schon frühzeiteig zu erkennen und zu fördern. Dabei hilft so eine Aufführung ungemein. Und außerdem macht es eine Menge Spaß", so Beate Schüßler-Preuß nach der Aufführung.
Wer die Aufführung jetzt noch sehen möchte, kann noch Restkarten für kommenden Freitag und Sonntag unter 800 59 59 bestellen. Die Karten kosten 18 Mark für Erwachsene und 8 Mark für Kinder.